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Agiles Arbeiten: Was ist das eigentlich?

Und für wen eignen sich agile Arbeitsweisen?

„Wir arbeiten jetzt agil“, diesen Satz hört man immer öfter. Vor allem aus Softwareunternehmen, Werbeagenturen und überall dort, wo Projektmanagement betrieben wird. Was bedeutet Agiles Arbeiten und könnte sich diese Arbeitsweise auch für Dein Unternehmen lohnen? Die Antworten habe ich Dir hier zusammengefasst.

Was ist Agiles Arbeiten?

Agil bedeutet flexibel sein, den Kund*innen in den Vordergrund zu stellen, dynamisch auf Veränderungen zu reagieren, transparent zu sein und die Bürokratie auf ein Mindestmaß herunterzuschrauben. Klingt gut, oder? Gerade in Corona-Zeiten haben viele Unternehmen gespürt wie träge und unbeweglich sie sind, während sich andere Unternehmen ratzifatzi umstellen und unter neuen Umständen weiterarbeiten konnten. Laptop zuklappen, nach Hause gehen, neue Tools finden, digital vom Home-Office aus arbeiten – wirtschaftliche Einbußen? Keinesfalls. Im Kleinen beschreibt schon dieses Beispiel was eine agile Arbeitsweise meint. 

Agiles Arbeiten in 3 Minuten erklärt

Agiles Arbeiten, agile Teams, Prozesse und Organisationen werden nicht einfach auferlegt und umgesetzt. Um zu einer agilen Einheit zu werden, braucht es viel Zeit und Veränderungsbereitschaft von allen. Hier kommt es vor allem darauf an, die Mitarbeiter*innen mitzunehmen. Es bedeutet eine komplette Umstellung der Unternehmenskultur. Alte Zöpfe werden abgeschnitten, Top Down hat ausgedient, das Team organisiert sich selbst und bezieht Kund*innen mit ein. In den vergangenen Jahren haben sich viele Unternehmen an eine agile Arbeitsweise gewagt – manche mit Erfolg. Andere haben ordentlich Federn gelassen. Ein Beispiel findest Du in diesem Artikel


 

Was bringt mir und meinem Unternehmen eine agile Arbeitsweise?

Im klassischen Projektmanagement verläuft alles nach Plan – Schritt für Schritt kommt man zum Ziel. Doch die Arbeitswelt dreht sich schneller als noch vor zehn, fünf und vor zwei Jahren. Produkte und Unternehmen müssen sich blitzschnell anpassen können, um wettbewerbsfähig zu bleiben. 

Die Vorteile einer agilen Arbeitsweise auf einen Blick:

  • Die Kundin gibt das Go und schon geht’s los. Dabei kann es zu Beginn sein, dass nur das Grobziel gesteckt ist. Wie die Details aussehen, wird im laufenden Prozess erarbeitet und geklärt. Im klassischen Projektmanagement würde ein Projektmanager erst den Rahmen für Kosten, Termine und Leistungen feststecken und einen Plan entwickeln, wann was von wem umgesetzt wird. Mit der agilen Arbeitsweise ist man also viel schneller am Start.
  • Und wer schneller anfängt, kommt schneller zu ersten (Teil-)Ergebnissen. 
  • Die Kundin wird direkt einbezogen, kann von Anfang an den Projektverlauf miterleben und profitiert ggf. von Erkenntnissen, die sich während des Projekts auftun. 
  • Fehler werden durch eine agile Arbeitsweise schneller erkannt, sodass Kosten vermieden werden und schnell umgelenkt werden kann. 
  • Durch eine schnelle Reaktionszeit wird das Projekt effizienter. 

Für wen eignen sich Agiles Arbeiten? 

Kurz gesagt: für nahezu jedes Unternehmen. Aus meiner Sicht lautet die Frage nicht, ob Dein Unternehmen agil werden sollte, sondern wie der Weg in die Agilität für euch aussehen könnte. Agiles Arbeiten unterliegt keinem Manifest. Es gibt unterschiedliche Vorgehensmodelle wie SCRUM oder Kanban. Mehr dazu findest du auf diesen Seiten:

Was ist Scrum?

Was ist Kanban?

Agiles Arbeiten ist toll, aber kein Allheilmittel

Schneller, flexibler, effizienter – bei diesen Begriffen müsste eigentlich jedes Unternehmer*innen-Herz höher schlagen. Doch wie bei allen Dingen im Leben gibt es immer zwei Seiten der Medaille. Größere, traditionsreiche Organisationen können sich zwar Change Manager*innen leisten, der Wechsel zur Agilität ist dennoch ein langer und nicht immer ein leichter. Kleinere Unternehmen, die ohnehin schon mit weniger Hierarchiestufen gearbeitet haben, mögen es da etwas leichter haben. Dennoch zieht der Unternehmenswandel nicht nur positive Vibes mit sich. Das hohe Tempo, die täglichen Mini-Meetings, die teamübergreifende Kommunikation, das Vor- und Zurück, Umwege nehmen, doch zur alten Version zurück – all das, führt vielleicht zu einem tollen Ergebnis, das effizient erreicht wurde. Für die Beteiligten ist das aber nicht immer ein Spaziergang. 

Wir sieht’s in Deinem Unternehmen aus? Könntet ihr auch ein bisschen mehr Agilität vertragen? Der erste Schritt kann sein, sich Stück für Stück von Hierarchien und Bürokratie zu trennen und möglichst viel Transparenz für das Team und für Kund*innen zu schaffen. 

Die Welt der agilen Arbeitsweise ist riesig. Wenn Du mehr zu diesem Thema erfahren möchtest oder schon Erfahrungen damit gemacht hast, lass doch einen Kommentar unter diesem Artikel da. 

Deine Anke 

 

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