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Nutzwertanalyse: In 5 Schritten zum besten Ergebnis!

Wenn die Entscheidung mal wieder schwer fällt, sollten Sie diese Methode anwenden

Immer diese verflixten Entscheidungen! Unternehmer*innen und Solo-Selbstständige kennen das: eine neue Maschine wird benötigt, eigentlich müsste man auch mal wieder zu einer Fortbildung, der Lieferant*innenwechsel steht auch noch bevor und ein neuer Akquiseplan würde auch mal wieder gut tun. Und das alles mit einem Gesamtbudget von Summe X. Na, Prost Mahlzeit. Wenn Sie auch manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen und Ihnen Entscheidungen schwerfallen, stelle ich Ihnen heute eine Methode vor, die Ihnen aus unzähligen Möglichkeiten das bestmögliche Ergebnis liefern kann – die Nutzwertanalyse!

Stellen Sie sich Folgendes vor: Sie überlegen, welche Akquise- und Kund*innenbindungsmaßnahme als nächstes umgesetzt wird. Wie immer sollten Ihre Ziele oder Wünsche realistisch sein, damit Sie zielführend sind. Google zu kaufen, damit Sie zukünftig bei jeder Suchanfrage auf Platz 1 stehen, fällt also aus. In die engere Auswahl kommen für Sie

  • eine Kund*innenkarte,

  • eine Rabatt-Aktion,

  • Anzeigenschaltung in der Zeitung.

Um die beste Wahl treffen zu können, empfehle ich Ihnen jetzt Papier und Bleistift bereitzuhalten.

In 5 Schritten zur Entscheidung – so geht die Nutzwertanalyse

  1. Erstellen Sie eine Tabelle. In der oberen Zeile tragen Sie Ihre Möglichkeiten ein. Links tragen Sie untereinander alle Kriterien ein, die Ihnen für Ihre Entscheidung wichtig sind. Wenn Sie die Kosten im Blick halten müssen, ist dies ein wichtiges Kriterium für Ihre Entscheidung. Sie können auch psychologische, soziale oder technische Kriterien aufführen.

  2. Legen die Gewichtung der Kriterien in Prozent fest. Wie wichtig ist Ihnen das einzelne Kriterium? 

  3. Vergeben Sie ein Scoring-Modell. Je nachdem, was Ihnen besser gefällt, können Sie Schulnoten wählen (1 bis 6), eine Skala von 1 bis 10 (1 ist die schlechteste, 10 die höchste, oder andersrum) oder Sie vergeben Sterne von 1 bis 4. 

  4. Überlegen Sie pro Möglichkeit und Kriterium, welche Punktzahl Sie vergeben.

  5. Berechnen Sie Ihre Gewichtung (Sterne x Gewichtung / 100). Die Option mit der höchsten Bewertung ist die für Sie beste Wahl. 


Die Nutzwertanalyse können Sie für (fast) alle Entscheidungen im privaten und beruflichen Kontext einsetzen – für eine Standortwahl, für Recruitingprozesse, für Anschaffungen oder für die Partner*innenwahl.  
 

Mehr über Kund*innengewinnung und wie Sie Ihnen richtig Spaß und mehr Umsatz bereiten kann, lesen Sie in meinem Akquise-Ratgeber für Unternehmerinnen. Passenderweise mit dem Titel „Akquise macht Spaß“.

Was haben Ihre Kund*innen eigentlich davon?

Manchmal denken wir uns unsere Köpfe heiß und versuchen die für uns beste Lösung zu finden. Und manchmal, ja manchmal, kommt es dabei sogar vor, dass wir dabei die wichtige Frage vergessen, was eigentlich unsere Kund*innen von unseren Gedankenspielen haben. Da wäre es doch mal wieder an der Zeit ein gutes altes Partyspiel von damals rauszukramen – und etwas umzubauen. Kennen Sie es noch? Eine von vielen Fragen lautet: „Ich wäre mit mir befreundet, weil …“ Also, die Welt redet doch ständig von Gamification – münzen wir das Spiel doch mal auf den Kund*innennutzen um: 

 

Wie fallen Ihre Antworten auf diese zwei Fragen aus?

Ich wäre gerne meine eigene Kundin, weil... 
Ich wäre gerne mit mir geschäftlich verbunden, weil...   

 

Na? Purzeln die Antworten schon? Wenn nicht, kann ich Ihnen meinen persönlichen Kurs mit individuellem Einzelcoaching rund um das Thema Kund*innennutzen empfehlen. Am Ende des Kurses wissen Sie genauer, was Ihre Kund*innen zum Kaufen animiert und welchen Preis sie akzeptieren. Mit diesem Wissen können Sie Ihr Angebot zielgerichtet anpassen und mehr Umsatz generieren. Für kurze Zeit gibt es diesen Kurs noch zum vergünstigten Einführungspreis.

Ihre Anke Tielker
 



 

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Foto von Martin Adams auf Unsplash

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