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Bitte nicht verzetteln!

Wie bekommen wir in unsere Ziele und unseren Alltag endlich wieder Sinn und Struktur?

Beim Zoom Meeting wandert der Blick über den Bildschirm hinweg durch das Zimmer, bis er am Mülleimer hängen bleibt. Muss heute nicht auch die Papiertonne rausgestellt werden? Welcher Wochentag ist eigentlich? Keine Ahnung. Jeder Tag ist irgendwie eine Herausforderung.

Nach dem Meeting wird das Mittagessen gekocht, während die Kinder im Wohnzimmer eine Kissenburg bauen. Noch während dem Kochen schaffst du es das wichtige Telefonat mit dem Steuerberater zu führen, schaust währenddessen konzentriert aus dem Fenster und – siehst die Müllabfuhr vorbeifahren. Mist!

Das zweite Corona Jahr

Herzlich Willkommen! Wir haben das zweite Jahr des neuen Corona-Zeitalters erreicht. Die anfängliche Freude über die aufkommende Ruhe war riesig. Endlich mal einen Gang runterfahren. Durchatmen. Zeit zu Hause. Zeit mit der Familie. Keine Termine! Ein Traum! Die leeren Straßen sahen geisterhaft aus und hatten gleichzeitig auch etwas Beruhigendes. Endlich hatten wir die Zeit all das Liegengebliebene zu erledigen, den Keller auszumisten und anzufangen in dem Buch zu schmökern, das schon so lange auf dem Nachttisch lag.

Aber irgendwie, ganz heimlich, hat sich eine neue Art von Wahnsinn eingeschlichen. Zu Beginn haben wir uns darüber gefreut, dass wir im Meeting ganz unerkannt in Jogginghose sitzen können und sich die Arbeit auch aus dem Bett heraus erledigen lässt. Aufstehen wurde überflüssig. Ein Bekannter hat mir letztens berichtet, dass er sechs Mal (!) an einem Tag den Arbeitsplatz gewechselt hat: Im Schlafzimmer war es zu hell, im Arbeitszimmer neben dem Kinderzimmer zu laut und im Esszimmer ist der Empfang immer wieder mal weg. Man weiß nicht mehr wohin. Die Aufgaben stapeln sich und ein fester Termin pro Tag ist schon zu viel.

Keine Macht dem Chaos

Die Erschöpfung und Genervtheit kommen jeden Tag schneller. Multitasking in Dauerschleife und doch schaffen wir nicht alles. Irgendetwas bleibt immer auf der Strecke. Es herrscht die völlige Überforderung Homeoffice, Kinderbetreuung, Beziehung, Haushalt und die neuen Regelungen unter einen Hut zu bringen. Wir fühlen uns richtig überflutet. Das Chaos regiert und nichts läuft mehr so, wie wir es gewohnt waren. Wir haben uns hoffnungslos verzettelt.

„Im Homeoffice verschwimmt die Grenze zwischen Job und Privatleben stärker. Damit wächst das Risiko, dass Erholungsphasen schrumpfen.“ Helmut Schröder

Er ist stellvertretender Geschäftsführer des wissenschaftlichen Instituts der AOK. 38,3 Prozent der Beschäftigten im Homeoffice gaben bei der WIdO-Befragung

Eine Basis schaffen

Wichtig ist, dass du dir zunächst vor Augen führst, in welchen Bereichen du tätig bist. Welche Rollen hast du im Alltag? Schon Meredith Brooks hat gesungen: "I'm a little bit of everything, all rolled into one, I'm a b****, I'm a lover, I'm a child, I'm a mother” Nun ja… die Rolle als Mutter (oder Vater) und als Sohn bzw. Tochter können wir vermutlich beruhigt auf unserer Liste mit aufnehmen. Die Zeit mit deinem Partner oder deiner Partnerin ist dir auch wichtig. Dazu kommt die Funktion als Angestellte, Führungskraft oder Selbstständige. Im Verein möchtest du auch deinen Beitrag leisten und im beruflichen Verband möchtest du endlich als kompetent und erfahren angesehen werden und nicht mehr nur als „die Neue“.

Wohin willst du eigentlich?

Der erste Schritt? Mache dir deine Stärken und deine Ziele bewusst. WOW! Toll, was du bisher geschafft hast! Aber worin bist du wirklich gut? Was bereitet dir Freude? Was ist dein Ziel und wo möchtest du noch mehr erreichen? Und was hält dich davon ab?

Häufig fehlt uns der Mut in den Bereichen sichtbar zu werden, die uns eigentlich wichtig sind. Wir stellen die kritische Frage nicht, um die Harmonie nicht zu gefährden, stellen uns lieber in den Hintergrund und Ärgern uns darüber, dass der eigene gute Vorschlag wieder „überhört“ wurde und der lauter sprechende Kollege dafür gelobt wurde, dass er deine Idee einfach nur wiederholt hat. Über dieses Phänomen kannst du auch im Artikel der Welt lesen.

Artikel in der Welt: Wenn Frauen im Job sprechen, hört ihnen keiner zu

Ins Handeln kommen und sichtbar werden

Wenn ich eines aus meiner Erfahrung als Unternehmensberaterin ganz klar sagen kann, dann ist es das: Das Bild, das andere von dir haben, liegt in Deiner Verantwortung. Als qualifizierte und erfolgreiche Frau darfst du Autorität zeigen. Wenn du deine Ziele erreichen möchtest, dann solltest du sie sogar zeigen, denn sonst wirst du einfach übersehen.

Wie du bei anderen ankommst, entscheidet darüber, ob bei der nächsten Beförderung an dich gedacht wird, ob deiner Idee Beachtung geschenkt wird und ob die Kundin dich als Expertin auf deinem Gebiet wahrnimmt. Wenn du endlich sichtbar werden möchtest, dann wirf mal einen Blick auf den „Kurs für mehr Sichtbarkeit“. Hier erwarten dich 3 Monate Power-Coaching mit Anke Tielker. Es gibt jede Woche eine neue Aufgabe, Mentoring-Meetings und regelmäßig neue Videos und Interviews. Wir starten im Mai. Trage dich jetzt noch in die Warteliste ein, damit du die Chance hast, dabei zu sein und sichtbarer zu werden. Als kleines Extra sende ich dir direkt die online Torte zu, damit du direkt loslegen kannst.Hier geht’s zur Warteliste.

Ich freue mich sehr darauf, mit dir zusammenzuarbeiten und dich auf die Überholspur zu mehr Sichtbarkeit zu bringen.

 

Deine Anke 

 


 

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Headerbild: J. Howard Miller auf Wikimedia Commons

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