UTV-Expertinnen-Tipp

"Was man heute kann besorgen, das verschiebt man gern auf morgen"

Investieren Sie 3 Minuten und 39 Sekunden und schauen Sie sich an, was ich Ihnen als Unternehmensberaterin zum Thema "Aufschieberitis" empfehle.

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Wo ist meine Zeit geblieben?

Wer kennt das Gefühl nicht: immer zu wenig Zeit, zu viel Stress, zu hohe Erwartungen an die eigene Leistungsfähigkeit. Viele Menschen fühlen sich permanent unter Druck und ausgebrannt. Die to-do-Liste übervoll und Aufschieberitis ist der ständige Begleiter. Die work-life-balance ist aus dem Gleichgewicht gekommen. Das persönliche Zeitmanagement zum Erliegen.

Dieser Zustand wirkt sich auf Gesundheit und Psyche äußerst negativ aus und führt langfristig zum sogenannten Burn-Out-Syndrom. Um diesen Worst-Case zu vermeiden, sollte man einen genauen Blick auf die privaten und beruflichen Umstände lenken, die zu erhöhtem Stress führen.

Die Erwartungen von außen sind in unserer Leistungsgesellschaft äußerst hoch. Von uns allen wird Multitasking, höchste Belastbarkeit, Leistungsbereitschaft und Engagement erwartet. Viele Menschen können ihren Job nur mehr mit regelmäßigen Überstunden korrekt ausführen und fühlen sich permanent unter Stress und haben ein schlechtes Gewissen. Weil die Anforderungen an sie regelmäßig erhöht werden, glauben sie nicht ausreichend Leistung abzuliefern und haben den Eindruck, hinter den Leistungserwartungen zurück zu bleiben. Und das Zeitmanagement spielt keine Rolle, eher die Aufschieberitis. Alles ist wichtig und dringend und muss sofort erledigt werden. Wer kennt es nicht?

Die Perspektive von außen ist der eine Teil. Der andere Teil bzw. die andere Frage ist: warum lassen wir uns überhaupt dermaßen unter Druck setzen? Sind die Erwartungen an sich selbst nicht schlichtweg zu hoch? Ist unser Selbstwert zu niedrig, wenn wir uns jede Entschleunigung verweigern und uns ständig zu immer noch mehr Leistung antreiben obwohl wir uns ausgebrannt fühlen? Sind wir wirklich alle Multitasking-Wunder? Müssen wir immer fähig sein, drei verschiedene Aufgabenbereiche parallel zu erfüllen?

Viele Menschen lassen sich antreiben vom Gedanken des "ich will perfekt sein" - sie berauben sich der Chance auf Entschleunigung und persönlicher Gewinne für den Preis der Anerkennung von außen. Wer heute zu entspannt ist, der muss ein schlechtes Gewissen haben!? Es klingt paradox, doch genau in diesem Teufelskreis fühlen sich viele Menschen gefangen.

Um zu vermeiden, dass Aufschieberitis, Multitasking, Erfolgsdruck und der "ich will perfekt sein" Gedanke uns auf die Dauer krank machen und Energie rauben, werfen Sie doch mal einen genauen Blick in Ihr Inneres. Welche Dinge machen mich glücklich? Warum brauche ich immerzu die Bestätigung von außen? Wer Antworten auf diese Fragen gefunden hat, der wird schnell merken, dass der Wunsch nach Entschleunigung und persönlicher Gewinne legitim ist. Das persönliche Coaching mit Schwerpunkt Zeitmanagement ist hierbei ein großer Gewinn. Ein schlechtes Gewissen sollte man haben, wenn man sich seiner Chance nach Glück und Zufriedenheit beraubt. Wer permanent unter Stress steht, macht genau das. Man sollte sich vom "ich will perfekt sein"-Wunsch verabschieden und die Idee austauschen zu "ich bin glücklich, weil …". Wer diese Wünsche fokussiert, die Verträge mit sich selber einhält und das Erreichen genießt, wird sich bald nicht mehr ausgebrannt fühlen und eine gute work-life-balance verzeichnen. Das Glück persönlicher Gewinne schätzen lernen und auf sich achten - so einfach ist ein Rezept für ein erfülltes Leben, bzw. bauen Sie Ihre Entschleuniger mit in Ihr Zeitmanagement ein. Erfolg ist garantiert!

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