Vom alten Pflasterstein im Spülkasten

Unternehmensberaterin Anke Tielker beim Vortrag im Rathaus. (Foto: aki)

Visselhöveder Nachrichten vom 07.02.08

Vortrag im Visselhöveder Rathaus / Unternehmensberaterin Anke Tielker gab Tipps zu Einsparungen
Visselhövede (aki) • „Wir reden über Sport, übers Kochen, über Mode, sogar über Sex. Nur Finanzen sind bei den meisten Menschen ein Tabuthema“, berichtete die Unternehmensberaterin Anke Tielker im Rahmen eines Vortrags im Visselhöveder Rathaus.

In Zeiten knapper Haushaltskassen zog ihr Thema „Ohne Moos nichts los“ zahlreiche Teilnehmerinnen in das Verwaltungsgebäude. Mit viel Witz und Wissen vermittelte die Dozentin den „Familien-Finanzministerinnen“ Denkanstöße, wie man mehr aus dem verfügbaren Geld machen kann. In lockerer Atmosphäre fiel es den Teilnehmerinnen leicht, ungezwungen über das „Tabuthema“ zu berichten. „Dabei konnten sie sich gegenseitig wertvolle Tipps liefern und austauschen“, freute sich die Gleichstellungsbeauftragte Roswitha Lange über den Erfolg des von ihr organisierten Abends. „Einfach einen Ziegelstein in den alten Spülkasten legen, der senkt das Volumen und der Wasserverbrauch wird reduziert“, war ein wertvoller Vorschlag einer Teilnehmerin. So muss nicht gleich ein neuer Wasser sparender Kasten angeschafft werden. „Keine Entscheidung zu treffen, ist auch eine Entscheidung, wenn auch eine negative“, machte Anke Tielker deutlich. So ging es unter anderem darum, die „Stromfresser“ wie zahlreiche Standby-Geräte im Haushalt auszuschalten. Auch sollte man sich mit den Strom-, Versicherungs- und Telefonanbietern auseinander setzen und Einsparpotential ausschöpfen. „Doch woher weiß ich, wer tatsächlich der günstigste Anbieter ist?“ fragte eine Teilnehmerin. „Mut haben, es einfach ausprobieren und Vergleiche anstellen ist immer besser als keine Entscheidung zu treffen“, lautete der Ratschlag der Existenzgründungsbegleiterin. Wichtig wäre auch, die Kontoauszüge näher unter die Lupe zu nehmen: „Alte Mitgliedsbeiträge für sich oder die Kinder, die längst schon aus dem Haus sind, werden oft von Jahr zu Jahr weitergezahlt.“Zurück zur Übersicht